Alibaba legt beim eigenen KI-Chip nach und erweitert zugleich seine Rechenzentrumskapazität. Während OpenAI als potenzieller Mieter eines Milliardenprojekts im Fokus steht, fließt auch in Europa Kapital in die KI-Cloud. Parallel öffnet sich KI für historische Texte und biologische Rechensysteme.
Alibaba verdreifacht die Leistung seines neuen KI-Beschleunigers
Alibaba hat auf seiner Apsara-Konferenz den Zhenwu V900 präsentiert. Der Beschleuniger ist für Training und Betrieb von KI-Modellen ausgelegt und soll laut Alibaba die dreifache Leistung des Vorgängers liefern. Parallel plant der Konzern den Ausbau seiner Rechenzentrumskapazität. Damit wächst der chinesische KI-Stack weiter über Modelle, Cloud und Silizium hinweg.
Quelle: The Information
SB Energy plant bis zu sieben Milliarden Dollar
SB Energy, mehrheitlich im Besitz von SoftBank, plant laut Bericht einen Börsengang über 5 bis 7 Milliarden Dollar. Das Geld soll den Ausbau eines riesigen Rechenzentrumskomplexes finanzieren, den OpenAI anmieten möchte. Investoren reagieren laut Bericht skeptisch. Für die KI-Labs werden Strom, Flächen und der Kapitalzugang für Rechenzentren damit zu entscheidenden Voraussetzungen.
Quelle: The Information
Verda sammelt 189 Millionen Dollar für KI-Cloud
Das finnische Unternehmen Verda finanziert den Ausbau einer Full-Stack-KI-Cloud, von Rechenzentrumskapazität bis zum Serving großer Modelle.
Series B über 189 Millionen Dollar abgeschlossen
Emergence Capital führt die Finanzierungsrunde an
Kapital fließt in Kapazität und Modell-Serving
Die Infrastruktur unter den Modellen wird selbst zum Produkt.
Quelle: Verda
KI rekonstruiert altgriechische Papyri aus beschädigten Fragmenten
Forscher haben ein Sprachmodell entwickelt, das fehlende Passagen in beschädigten Papyrusfragmenten ergänzt. Ziel ist es, aus jahrtausendealten, zerrissenen Texten wieder lesbare Zusammenhänge zu gewinnen. Die Ergänzungen bleiben ein Werkzeug für ein Archiv, das bislang nur in Bruchstücken vorliegt. Ob daraus belastbare historische Erkenntnisse entstehen, entscheiden weiterhin Fachleute.
Quelle: Wired
Biologische KI-Modelle aus Rattenhirnen kommen zu AWS
Die Biological Computing Company will ihre KI-Tools zu Amazon Web Services bringen. Damit erreicht ein Feld, das biologische Nervenzellen mit Software verbindet, erstmals Infrastruktur für den Einsatz von Modellen im großen Maßstab. Nun wird sich zeigen, ob lebende neuronale Systeme den Schritt vom Laborversuch zum Cloud-Produkt schaffen.
Quelle: Wired
Metas Muse sammelt persönliche Daten für individuelle Vorschläge
Meta hat mit Muse einen KI-Agenten veröffentlicht, der nach großen Mengen persönlicher Informationen fragt und daraus individuelle Vorschläge ableitet. Die nächste Schnittstelle wird damit zum Gedächtnis über Vorlieben, Routinen und Entscheidungen. Wie hilfreich Muse wird, hängt an den Grenzen, die Meta dem System setzt.
Quelle: Futurism
Tool-Empfehlung: Voicely
Voicely ist eine DSGVO-konforme Diktiersoftware mit KI-gestützter Spracherkennung, die in jeder App läuft. Die Lösung richtet sich an alle, die Texte per Sprache schneller erfassen und ihren Schreiballtag in verschiedenen Anwendungen vereinfachen wollen. Die Tagline verspricht, fünfmal schneller in jeder App zu schreiben, mehr Infos: voicely.de.







